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Wettbewerbsvorteil der Informationsgesellschaft

Donnerstag, 07. Oktober 2010 Autor: Christian Weiler 3,139 Aufrufe keine Kommentare

Der Produktionsfaktor bzw. der Wert, die Vermögenswerte, das Kapital eines Unternehmens sind heute durchschnittlich zu mehr als Dreiviertel immaterielle Werte (Patente, Betriebsgeheimnisse, Wissen, die Einschätzung der Märkte dass ein Unternehmen neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickelt und diese erfolgreich am Markt platziert).
In den 1970er Jahren waren noch Dreiviertel der Vermögenswerte eines Unternehmens Buchwerte (Anlagevermögen, Maschinen, Gebäude, Barvermögen).

Gerne sprechen wir von einer Wissensgesellschaft, Wissensökonomie oder der Informationsgesellschaft.

Unsere Informationsgesellschaft, so glauben wir, verschafft uns den entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Fakt ist, dass dieser Vorteil nur von kurzer Dauer ist.
Bereits heute übersteigt die Anzahl der Hochschulabsolventen Chinas, die ihr Studium „mit Auszeichnung bestanden“ haben, die Anzahl aller Studenten an US-Amerikanischen Universitäten. Zudem wird der Zugang zu Informationen und Wissen durch die weite Verbreitung und intensive Nutzung des Internets deutlich vereinfacht und schneller. Die Geschwindigkeit in der das Wissen der Menschheit wächst nimmt rasant zu. Derzeit Beträgt der Zeitraum in der sich das Wissen verdoppelt noch ca. 5 Jahre. Für das Jahr 2050 wird prognostiziert, dass eine Verdoppelung jeden Tag erfolgt.

Die Herausforderung liegt in der Entwicklung der Fähigkeit einer Organisation, die richtigen Kompetenzen zur Bearbeitung von Aufgaben- und Problemstellungen, im Netzwerk schnell zusammen zu bringen. Entscheidend sind Geschwindigkeit, Flexibilität von Strukturen und die Expertise. Lokation und direkte Zugehörigkeit zur Organisation treten in den Hintergrund. Heutige Wettbewerber sind die Partner der Zukunft.

Der Wettbewerbsvorteil entsteht durch die Fähigkeit einer Organisation die Kreativität aller Beteiligter zu aktivieren und zu nutzen, um Ideen- und echte Innovationen hervorzubringen.
Ideen und Innovationen sind das Gold, das Öl, Respektive „der“ Produktionsfaktor der Zukunft.

Fazit
Wir haben uns gerade daran gewöhnt in einer Informations- und Wissensgesellschaft angekommen zu sein. Das wesentliche Kriterium für den Erfolg einer Organisation wird zunehmend über die Fähigkeit definiert sein, neue Ideen zu entwickeln und die richtigen Ideen schnell als echte Innovationen umzusetzen, um auf den entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf den globalen Märkten zu erzielen. Schon bald werden wir in einer Kreativitäts-Gesellschaft leben.

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

Christian Weiler

Christian Weiler ist Initiator und erster Autor des Blogs "Köpfe für Deutschland". In diesem Blog berichtet er über seine Erfahrungen mit der Entwicklung von der „Informationsgesellschaft“ zur „Kreativgesellschaft“ und wie Ideen- und Innovations-Communities die Veränderungen der Unternehmenskultur fördern.

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